“Sich gut betreut zu fühlen war das Wichtigste für uns!”

Glaukomchirurgie

Als „Glaukom“ bezeichnet man eine Vielzahl von Augenkrankheiten, die bei Nichtbehandlung den Sehnerv zerstören. Da sich im Endstadium eine grüne bzw. graublaue Färbung der Hornhaut bemerkbar machen kann, wird die Krankheit auch als „Grüner Star“ bezeichnet. Sie führt bei den Betroffenen unbehandelt zu dauerhafter Erblindung und tritt typischerweise in der zweiten Lebenshälfte auf. Risikofaktoren sind unter anderem ein erhöhter Augeninnendruck, erbliche Veranlagung, starke Kurz- oder Weitsichtigkeit, Diabetes, Durchblutungsstörungen, eine dünne Hornhaut und vorbestehende Sehnervenschäden.

Die Entwicklung eines Glaukoms verläuft schleichend und ist für die Betroffenen kaum wahrnehmbar, weswegen regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen unverzichtbar sind. Der am besten behandelbare Risikofaktor Augeninnendruck kann medikamentös oder durch operative bzw. laserchirurgische Maßnahmen therapiert werden.

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Ärzte-Portrait: Ihre Spezialisten im Bereich Glaukomchirurgie

PD Dr. med. Florian Rüfer

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Erkrankung und Symptome

Erkrankung und Symptome

Glaukome lassen sich in Eng- und Offenwinkelglaukome unterscheiden. Bei beiden erhöht sich durch eine Abflussbehinderung im Kammerwinkel der Druck im Glaskörper. In der Folge kommt es zu einer irreparablen Schädigung des Sehnervs, die jedoch vom Betroffenen meist erst spät wahrgenommen wird.

 Beim Glaukomanfall kommt es zu einer plötzlichen Erhöhung des Augeninnendrucks. Zu den Symptomen gehören unter anderem eine Verhärtung des Augapfels, Augenschmerzen und eine Verschlechterung der Sehschärfe. Ein Glaukomanfall muss umgehend behandelt werden. 

Behandlungsmöglichkeiten

Behandlungsmöglichkeiten

Die Folgen eines Glaukoms – eine Schädigung des Sehvermögens bzw. eine Einschränkung des Gesichtsfelds – können nicht rückgängig gemacht werden. Ziel der Therapie ist es daher, ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern. Hierdurch kann eine Erblindung abgewendet werden.

Dies geschieht in erster Linie durch eine dauerhafte Senkung des Augeninnendrucks. 

Vor der Auswahl eines geeigneten Verfahrens steht eine präzise Diagnostik, die im Rahmen der Glaukomsprechstunde und/oder im Rahmen eines stationären Tagesdruckprofils in der nordBLICK Augenklinik Bellevue erfolgen kann. In  einer ausführlichen Beratung mit den Spezialisten der Klinik kann für eine optimale Lösung aus diversen Verfahren das individuell passendste ausgewählt werden: Drucksenkende Kataraktoperation, Goniotrepanation mit Mitomycin C, Drainageimplantate (Ahmed Glaucoma Valve), Kanaloplastik, kontrollierte Zyklophotokoagulation (CPC), High frequency deep sclerotomy (HFDS), YAG-Iridotomie, Argonlaser-Iridoplastik, retinale Laserkoagulation,  Lasersuturolyse, YAG-Goniopunktion.

Ablauf der Operation

Ablauf der Operation

Während Laserverfahren häufig keinen stationären Aufenthalt erfordern, ist bei den Operationen in der Regel ein stationärer Aufenthalt von wenigen Tagen sinnvoll. Die Operationen erfolgen in den allermeisten Fällen in lokaler Betäubung (ohne Vollnarkose)

Nachsorge

Nachsorge

Die Nachsorge erfolgt, abhängig vom gewählten Verfahren, in Zusammenarbeit mit den Spezialisten der nordBLICK Augenklinik Bellevue und den überweisenden niedergelassenen Augenärzten und kann einige Wochen bis Monate in Anspruch nehmen. Während dieser Zeit sind vielfach noch Augentropfen notwendig.

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