“Sich gut betreut zu fühlen war das Wichtigste für uns!”

Refraktive Chirurgie

Die refraktive Chirurgie umfasst alle Verfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten des menschlichen Auges. Dazu zählen neben Kurzsichtigkeit (Myopie), Weitsichtigkeit (Hyperopie) und Stabsichtigkeit (Astigmatismus/Hornhautverkrümmung) auch die Altersweitsichtigkeit (Presbyopie), die das Ergebnis des normalen Alterungsprozesses ist.Diese Fehlsichtigkeiten können durch eine Veränderung der Brechkraft des Auges operativ behoben werden. Hierfür ist die refraktive Chirurgie zuständig.
 
Das Ziel aller Eingriffe besteht darin, den Brennpunkt des optischen Systems wieder so auf die Netzhaut zu fokussieren, wie es beim normalsichtigen Auge der Fall ist. Somit besteht die Möglichkeit, größtenteils unabhängig von der Sehhilfe zu werden und im Idealfall gänzlich auf sie verzichten zu können. Je nach den Bedürfnissen und anatomischen Gegebenheiten des jeweiligen Patienten stehen verschiedene Verfahren zur Auswahl. Die nordBLICK Augenklinik Bellevue arbeitet mit dem gesamten Spektrum der operativen Korrekturverfahren von Sehfehlern. Welches Behandlungsverfahren sich jedoch als das optimale erweist, wird ganz individuell nach einer ausführlichen Untersuchung und Beratung in der refraktiven Sprechstunde entschieden.

Ärzte-Portrait: Ihre Spezialisten im Bereich Refraktive Chirurgie

Dr. med. Detlef Holland

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über 10.000 OPs in diesem Bereich

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Dr. med. univ. Markus Pölzl

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Fehlsichtigkeiten

Fehlsichtigkeiten

Ein normalsichtiges Auge bildet sowohl Objekte in der Nähe als auch in der Ferne scharf auf der Netzhaut ab. Die Augenlinse ermöglicht diese deutliche Abbildung indem sie ihre Wölbung verändert.
Bei der Weitsichtigkeit (Hyperopie) ist das Auge entweder zu kurz oder die Linse zu schwach gekrümmt, wodurch das Sehen in der Nähe unscharf wird. Scharfes Sehen in der Nähe ist nur mit großer Anstrengung möglich.
Bei der Kurzsichtigkeit (Myopie) ist das Auge entweder zu lang oder die Linse weist eine zu starke Krümmung auf. Daraus folgt ein scharfes Sehen in der Nähe, aber ein unscharfes Sehen in der Ferne.

Die Stabsichtigkeit (Astigmatismus) ist durch eine ungleiche Krümmung der Hornhaut bzw. der Augenlinse gekennzeichnet und verursacht ebenfalls unscharfes Sehen. Ein Punkt wird nicht als Punkt, sondern verzerrt als „Strich“ wahrgenommen. Astigmatismus kann mit anderen Fehlsichtigkeiten verbunden sein.

Die Alterssichtigkeit (Presbyopie) ist das Ergebnis des natürlichen Alterungsprozesses. Die Augenlinse verliert mit der Zeit ihre Flexibilität. Durch diesen Verlust kann die Linse die Brechkraft für die Naheinstellung nicht mehr erhöhen. Damit lässt die Fähigkeit, in der Nähe scharf zu sehen, allmählich nach. Die meisten Menschen erfahren den Verlust der Nahsehfähigkeit zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr.

Zur Korrektur dieser Entwicklungen stehen neben Brillen und Kontaktlinsen dauerhafte operative Möglichkeiten zur Verfügung, über die wir unter „Behandlungsmöglichkeiten“ informieren.

Behandlungsmöglichkeiten

Behandlungsmöglichkeiten

Die chirurgische Korrektur der Fehlsichtigkeiten kann in zwei wesentlichen Bereichen des Auges vorgenommen werden: Im Bereich der Hornhaut (Refraktive Laserchirurgie) und im Bereich der Linse (Refraktive Linsenchirurgie).

Refraktive Laserchirurgie

Hierbei wird die Hornhaut des Auges durch den Laserabtrag so modelliert, dass sich nach dem Eingriff die in das Auge einfallenden Lichtstrahlen direkt auf der Netzhaut im Punkt des schärfsten Sehens (Makula) vereinigen.
In der Augenklinik Bellevue geschieht dies mittels Femto-LASIK bzw. Presby-LASIK. Patienten, die aufgrund der sehr hohen Fehlsichtigkeit nicht für eine LASIK infrage kommen, bieten wir weitere Möglichkeiten zur Sehkorrektur an, wie z.B. die Trans-PRK.

Refraktive Linsenchirurgie

Hierbei wird die natürliche Linse durch eine Kunstlinse ersetzt oder ergänzt.
Je nach Modell wird dadurch eine scharfe Nah- oder Fernsicht (Monofokallinse) bzw. eine scharfe Nah- und Fernsicht (Bifokallinse) erzielt. Wesentlich ist zusätzlich der Intermediärbereich, der durch Trifokallinsen bzw. Multifokallinsen oder diffraktive Linsen mitkorrigiert werden kann.

Auswahlmöglichkeiten

  • Refraktive Laserchirurgie
  • Refraktive Linsenchirurgie

Refraktive Laserchirurgie

 
Femto-Lasik:
Eine angewandte Methode zur Korrektur der Fehlsichtigkeit ist die Femto-LASIK. Sie kann sowohl die Kurz- und Weitsichtigkeit als auch die Hornhautverkrümmung dauerhaft korrigieren und ist bis -8 Dioptrien einsetzbar. Neben völliger Schmerzfreiheit ermöglicht die Femto-LASIK eine schnelle Wundheilung und verhindert Hornhauttrübungen nach der Operation. Voraussetzungen sind ein Mindestalter von 18 Jahren sowie stabile Brillen- oder Kontaktlinsenwerte seit etwa ein bis zwei Jahren. Bei Augenerkrankungen wie Grauer Star, angeborener Sehschwäche, Netzhauterkrankungen oder Hornhautnarben ist das Verfahren nicht geeignet.
 
Presby-LASIK:
Die Presby-LASIK wurde speziell zur Korrektur von Alterssichtigkeit (Presbyopie) entwickelt, kann aber generell Kurz- und Weitsichtigkeit sowie Stabsichtigkeit mitkorrigieren. Hierbei erhält die Hornhaut durch den Laser ein neues Profil, um die Sehfähigkeit wieder voll herzustellen. Exklusiv nur in der nordBLICK Augenklinik Bellevue kommen die Methoden „PresbyMAX® µ-Monovision“ und „PresbyMAX® Hybrid“ als modifizierte Formen der zentralen PresbyLASIK zum Einsatz. Diese wurden in Kooperation mit der Firma SCHWIND entwickelt.

Refraktive Linsenchirurgie

 
Multifokale Intraokularlinsen (MIOL):
Bei der refraktiven Linsenchirurgie hingegen wird eine künstliche Linse eingesetzt, die sowohl die Fehlsichtigkeit als auch einen eventuell diagnostizierten Grauen Star(Katarakt) behebt. Eine Multifokallinse (MIOL) – die anstelle der natürlichen Linse eingesetzt wird – deckt zwei oder mehr Brennweiten ab (bifokal /trifokal)  und lässt somit ein weitgehend natürliches Sehen in allen Distanzen zu. Hierdurch wird der Verzicht auf eine Brille angestrebt.
Besteht eine Hornhautverkrümmung, kommt eine torische Multifokallinse (TMIOL) zum Einsatz. Sie gleicht den Hornhautastigmatismus vollständig aus, was ebenfalls ein brillenloses Sehen in allen Distanzen erlaubt.
 
Implantierbare Kontaktlinse (ICL):
Die ICL ist die Lösung für Patienten, bei denen eine LASIK nicht möglich ist, z.B. bei sehr hoher  Fehlsichtigkeit oder einer zu dünnen Hornhaut. Im Gegensatz zur Kontaktlinse verbleibt die ICL dauerhaft im Auge. Sie wird zwischen der Regenbogenhaut (Iris) und der körpereigenen Linse eingesetzt.
 
Add-on-Linse:
Für Patienten, bei denen eine Kataraktoperation (Operation des grauen Stars) bereits stattgefunden hat, besteht die Möglichkeit, nachträglich Multifokallinsen, torische Linsen oder multifokal-torische Linsen in das Auge einzusetzen. Dazu wird eine dünne Linse mit den entsprechenden Eigenschaften vor die bereits im Auge befindliche Kunstlinse eingesetzt.
 
Weitere Informationen über die Operationsverfahren und Kosten erhalten Sie in der Refraktiven Sprechstunde.

Ablauf der Operation

Ablauf der Operation

LASIK:
Kurz vor dem Eingriff wird das zu operierende Auge mit Tropfen betäubt. Der Patient verspürt ein leichtes Druckgefühl, aber keine Schmerzen. Ein „Lidöffner“ hält die Lider. Mit einem automatisch steuernden Präzisionslaser (Femtosekundenlaser) wird berührungsfrei ein hauchdünnes Hornhautscheibchen (Flap) präpariert. Für die Laser-Korrektur wird das Scheibchen aufgeklappt. Nun können mit dem Excimer-Laser die tiefer liegenden Hornhautschichten je nach Fehlsichtigkeit modelliert werden. Nach erfolgter Korrektur wird der Flap zurückgeklappt. Er saugt sich von selbst fest und verwächst wieder ohne genäht werden zu müssen.
 
Linse:
Durch eine lokale Betäubung ist das betreffende Auge nicht nur völlig schmerzfrei, sondern auch unbeweglich. Der Operateur entnimmt zunächst die natürliche Linse und setzt anschließend das aus elastischen Materialien bestehende Implantat ein. Damit ist – stark vereinfacht – der Eingriff abgeschlossen, der sich für den behandelnden Arzt natürlich deutlich komplexer darstellt.
Auf Wunsch kann ein leichtes Beruhigungsmittel durch unsere Anästhesistinnen verabreicht werden. Die angenehme Atmosphäre in der nordBLICK Augenklinik Bellevue hilft zudem, sich während des Vorgangs so entspannt wie möglich zu fühlen. Selbstverständlich erfolgt während des Eingriffs eine ständige Kontrolle medizinischer Basisdaten wie Blutdruck und Kreislauf.

Nachsorge

Nachsorge

In der Regel erfolgen die routinemäßigen Nachuntersuchungen durch den eigenen Augenarzt. Es besteht zudem die Möglichkeit die Untersuchungen auf eigenen Wunsch in der nordBLICK Augenklinik Bellevue durchführen zu lassen. Im Allgemeinen ist die Komplikationsrate sowohl bei der Linsen-OP, als auch bei der LASIK äußerst gering. Nach dem Eingriff ist zudem eine vorübergehende Augentropftherapie erforderlich.

Behandelnde Ärzte in diesem Bereich

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