“Sich gut betreut zu fühlen war das Wichtigste für uns!”

Schielerkrankungen

Beim Schielen (Strabismus) handelt es sich um eine Augenfehlstellung, bei der ein Auge von der Blickrichtung des anderen abweicht. Beim Einwärtsschielen ist der Winkel nach innen, beim Auswärtsschielen hingegen nach außen gerichtet. Grundsätzlich wird zwischen Begleit- und Lähmungsschielen unterschieden.

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Dr. med. Detlef Holland

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Erkrankung und Symptome

Erkrankung und Symptome

Begleitschielen, bei dem der Blick beider Augen nicht auf dasselbe Objekt gerichtet ist, beruht auf Veranlagung und beginnt fast immer im Kindesalter. Es hat nichts mit der Augenmuskelschwäche zu tun, die das Lähmungsschielen verursacht, das häufiger bei Erwachsenen anzutreffen ist und oft auf Verletzungen, Entzündungen oder Durchblutungsstörungen beruht.  

Mögliche Symptome sind fehlende dreidimensionale Wahrnehmung, das Sehen von Doppelbildern  und eine Schwachsichtigkeit eines oder beider Augen. Die entsprechende Abweichung kann bei Kindern so gering sein, dass sie selbst aufmerksamen Eltern entgeht. Eine rechtzeitige vorsorgende Untersuchung und evtl. Behandlung durch den Augenarzt ist unbedingt erforderlich und vermag das Entstehen einer Schwachsichtigkeit sehr häufig zu verhindern.

Behandlungsmöglichkeiten

Nicht-operative Behandlungsmöglichkeiten

Beim Begleitschielen steht zunächst immer die Korrektur einer möglichen Fehlsichtigkeit im Vordergrund, das heißt das Verordnen einer Brille. Vor allem das Innenschielen kann hierdurch reduziert oder sogar beseitigt werden.

Bei Kindern kann einseitiges Schielen zu einer dauerhaften Schwachsichtigkeit ohne sonstigen organischen Fehler führen.
Dann ist es erforderlich, das möglicherweise schwach sehende Auge durch das zeitweise Abdecken des besser sehenden Auges zu trainieren.

Beim Lähmungsschielen besteht eine Therapie zunächst in der Abklärung der Ursache. Häufig erfolgt auch eine spontane Rückbildung des Schielwinkels. Ob eine Operation notwendig ist, entscheidet der Augenarzt. Kleine Schielwinkel können mit Prismengläsern korrigiert werden.

Augenmuskeloperationen

Falls eine Operation sinnvoll ist, werden bei der Planung Refraktionsfehler, Kopfzwangshaltungen und Lidspaltenunterschiede mit berücksichtigt. Augenmuskeloperationen können in jedem Lebensalter durchgeführt werden.

Bei Jugendlichen und Erwachsenen ist es wichtig, vor der Operation das Risiko für Doppeltsehen nach der Operation abzuklären. Bezüglich der Erfolgsbeurteilung einer Operation sollte der kosmetische Aspekt nicht unterschätzt werden. Häufig ergeben sich auch funktionelle Verbesserungen.

Ablauf der Operation

Ablauf der Operation

Das bei Kindern häufige frühkindliche Innenschielen operieren wir in den meisten Fällen im 3. bis 5. Lebensjahr. Bis zu diesem Zeitpunkt lassen sich alle sinnvollen Untersuchungen und Maßnahmen durchführen. Während Operationen im Kindesalter immer eine Vollnarkose erfordern, lassen sich Augenmuskeloperationen im Erwachsenenalter gut in örtlicher Betäubung durchführen.

Nicht nur bei Kindern legen wir nach einer beidseitigen Operation niemals einen Verband auf beiden Augen an.

Nachsorge

Nachsorge

Sowohl Kinder, als auch Erwachsene können in vielen Fällen noch am Operationstag die Klinik verlassen und stellen sich nur am Folgetag noch einmal zu einer Kontrolluntersuchung vor. Für Patienten mit entferntem Wohnort bietet es sich an, eine Nacht nach der Operation in der Klinik zu verbringen. Anschließend erfolgt die weitere Betreuung durch den Augenarzt am Wohnort.

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